Réduire les coûts d’énergie grâce aux solutions UV LED dans les presses flexographiques

Réduire les coûts d’énergie grâce aux solutions UV LED dans les presses flexographiques

Flexodruckmaschinen sind das Rückgrat vieler Etiketten- und Verpackungsdruckereien. Die ständige Suche nach Effizienzsteigerung und Kostensenkung ist daher ein zentrales Anliegen. In diesem Zusammenhang rücken energieeffiziente Technologien wie UV-LED-Härtungssysteme immer stärker in den Fokus. Sie bieten nicht nur signifikante Einsparungen beim Energieverbrauch, sondern auch eine Reihe weiterer Vorteile, die den Betrieb von Schmalbahn-Flexodruckmaschinen optimieren.

Energieverbrauch in der traditionellen Etikettenproduktion

Herkömmliche UV-Härtungssysteme in Flexodruckmaschinen basieren häufig auf Quecksilberdampflampen. Diese Lampen erzeugen UV-Licht durch einen elektrischen Lichtbogen in Quecksilberdampf. Während sie über Jahrzehnte hinweg zuverlässig ihren Dienst verrichteten, sind sie energetisch ineffizient. Ein erheblicher Teil der zugeführten Energie wird als Wärme und nicht als nutzbares UV-Licht abgegeben. Diese Wärmeentwicklung stellt eine zusätzliche Belastung für das Druckmaterial dar und erfordert leistungsfähige Kühlsysteme, die wiederum zusätzlichen Strom verbrauchen.

Die Lebensdauer von Quecksilberdampflampen ist ebenfalls begrenzt. Sie müssen regelmäßig ausgetauscht werden, was nicht nur Materialkosten verursacht, sondern auch zu ungeplanten Stillstandszeiten führt. Diese Ausfallzeiten kosten Geld, da die Produktion unterbrochen ist und die Maschinen nicht produzieren können. Die Entsorgung der alten Lampen stellt zudem eine ökologische Herausforderung dar, da Quecksilber ein gefährliches Schwermetall ist.

Die Vorteile von UV-LED-Härtungssystemen

UV-LED-Härtungssysteme stellen eine revolutionäre Alternative zu traditionellen UV-Lampen dar. LEDs (Light Emitting Diodes) sind Halbleiterbauelemente, die Licht emittieren, wenn Strom durch sie fließt. Ihr Hauptvorteil liegt in ihrer herausragenden Energieeffizienz. Sie wandeln einen deutlich höheren Anteil der zugeführten elektrischen Energie direkt in UV-Licht um. Das bedeutet, dass bei gleicher Härtungsleistung erheblich weniger Strom verbraucht wird. Die Einsparungen können je nach Anwendung und Maschinenauslastung bis zu 70 % oder mehr betragen.

Darüber hinaus erzeugen UV-LEDs nur eine geringe Wärmemenge. Dies reduziert die thermische Belastung des Druckmaterials, was insbesondere bei empfindlichen Substraten wie dünnen Folien oder bestimmten Kunststoffen von Vorteil ist. Weniger Wärme bedeutet auch, dass die Notwendigkeit komplexer und energieintensiver Kühlsysteme entfällt oder zumindest stark reduziert werden kann.

Die Lebensdauer von UV-LEDs ist ebenfalls bemerkenswert. Sie können Zehntausende von Stunden arbeiten, was ein Vielfaches der Lebensdauer von Quecksilberdampflampen darstellt. Dies reduziert die Austauschhäufigkeit drastisch und minimiert damit sowohl die Kosten für Ersatzteile als auch die ungeplanten Stillstandszeiten. Die Zuverlässigkeit von UV-LED-Systemen trägt maßgeblich zu einer höheren Produktionsverfügbarkeit bei.

Anwendung in der Schmalbahn-Flexodruckmaschine

Die Schmalbahn-Flexodruckmaschine ist prädestiniert für den Einsatz von UV-LED-Härtungssystemen. Diese Maschinen sind typischerweise für die Produktion von Etiketten, flexible Verpackungen und anderen schmalformatigen Druckprodukten konzipiert. Die Flexibilität und die präzise Steuerung der UV-LED-Systeme passen perfekt zu den Anforderungen des Etikettendrucks.

Die schaltbaren LEDs ermöglichen ein sofortiges Ein- und Ausschalten. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn die Druckmaschine angehalten wird. Bei traditionellen Systemen müssen die Lampen oft weiterlaufen oder benötigen eine lange Aufheiz- und Abkühlzeit. UV-LEDs sind sofort einsatzbereit, was den Energieverbrauch weiter senkt, da nur dann Energie verbraucht wird, wenn tatsächlich gedruckt wird.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die geringere Emission von Ozon. Quecksilberdampflampen produzieren Ozon, ein Gas, das gesundheitsschädlich ist und spezielle Absauganlagen erfordert. UV-LEDs emittieren praktisch kein Ozon, was die Arbeitsumgebung verbessert und die Notwendigkeit aufwendiger Abluftsysteme reduziert.

Kostensenkung durch UV-LED – Eine detaillierte Betrachtung

Die Reduzierung der Energiekosten ist der offensichtlichste finanzielle Vorteil. Die direkten Stromersparnisse sind substanziell. Bei angenommenen Betriebsstunden und Strompreisen amortisieren sich die Investitionskosten für UV-LED-Systeme oft schon nach wenigen Jahren. Dies macht sie zu einer attraktiven Investition für Druckereien, die ihre Betriebskosten senken und ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern wollen.

Über die Energiekosteneinsparung hinaus ergeben sich weitere finanzielle Vorteile:

  • Reduzierte Wartungskosten: Weniger Lampenaustausche und geringerer Bedarf an Kühlsystemen bedeuten geringere Ausgaben für Ersatzteile und Wartungspersonal.
  • Geringere Stillstandszeiten: Die höhere Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der LEDs minimieren ungeplante Produktionsunterbrechungen. Dies erhöht die Gesamtanlageneffektivität (OEE) und steigert die Produktivität.
  • Verbesserte Druckqualität: Die präzise steuerbare und gleichmäßige UV-Strahlung der LEDs kann zu einer besseren Härtung führen, was sich in brillanteren Farben und höherer Haltbarkeit des Druckbildes niederschlägt. Dies reduziert die Ausschussrate.
  • Umweltfreundlichkeit und Imagegewinn: Die Reduzierung des Energieverbrauchs und der Ozonemissionen leistet einen Beitrag zum Umweltschutz. Druckereien, die auf nachhaltige Technologien setzen, können dies als positives Verkaufsargument nutzen und ihr Image verbessern.

Umstellung auf UV-LED – Worauf ist zu achten?

Bei der Umstellung auf UV-LED-Härtungssysteme gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. Zunächst ist die Kompatibilität mit den vorhandenen Druckfarben und Lacken zu prüfen. UV-LEDs arbeiten typischerweise mit spezifischen Wellenlängen, meist im Bereich von 365 nm, 385 nm, 395 nm oder 405 nm. Druckfarben und Lacke, die für diese Wellenlängen optimiert sind, erzielen die besten Härtungsergebnisse. Viele Hersteller von Druckfarben bieten mittlerweile spezielle UV-LED-härtende Formulierungen an.

Die Leistungsdichte (Bestrahlungsstärke) der UV-LEDs ist ebenfalls ein entscheidender Parameter. Sie bestimmt, wie schnell und effektiv die Aushärtung erfolgt. Die Auswahl der richtigen LED-Systeme muss auf die spezifischen Druckgeschwindigkeiten und Härtungsanforderungen abgestimmt sein.

Die Integration der UV-LED-Systeme in die bestehende Flexodruckmaschine erfordert technisches Know-how. Die Verkabelung, Kühlung (falls noch erforderlich) und Steuerung muss fachgerecht erfolgen. Viele Maschinenhersteller bieten Nachrüstkits oder neue Maschinen mit integrierten UV-LED-Systemen an.

Fazit

Die Einführung von UV-LED-Härtungstechnologie in Flexodruckmaschinen ist mehr als nur ein Trend; sie ist eine strategische Entscheidung zur Steigerung der Effizienz und Senkung der Betriebskosten. Die signifikanten Energieeinsparungen, die verlängerte Lebensdauer der Komponenten, die Reduzierung von Wartungs- und Stillstandskosten sowie die verbesserten ökologischen Aspekte machen UV-LEDs zu einer überzeugenden Lösung für die moderne Etiketten- und Verpackungsproduktion. Druckereien, die ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern wollen, sollten die Umstellung auf diese zukunftsweisende Technologie ernsthaft in Erwägung ziehen. Die Investition zahlt sich nicht nur finanziell aus, sondern positioniert das Unternehmen auch als technologisch fortschrittlich und umweltbewusst.

Contact IUV Curing Experts

Contact IUV Experts

滚动至顶部