Solution de polymérisation UV LED : une technologie clé pour la production en narrow-web

Solution de polymérisation UV LED une technologie clé pour la production en narrow-web

Die Digitalisierung und die damit einhergehenden technologischen Fortschritte revolutionieren weiterhin die Druckindustrie. Insbesondere im Bereich der Schmalbahn-Etiketten- und Verpackungsproduktion hat sich die UV-LED-Härtung als eine herausragende Technologie etabliert. Sie bietet nicht nur signifikante Effizienzsteigerungen, sondern auch ökologische und ökonomische Vorteile, die sie zu einem unverzichtbaren Werkzeug für moderne Druckereien machen. Diese Entwicklung ist besonders relevant für Druckverfahren wie den Flexodruck und den Offsetdruck, die häufig in der Schmalbahnproduktion eingesetzt werden.

Die Evolution der UV-Härtung: Von Quecksilberdampflampen zu UV-LEDs

Traditionell dominierte die UV-Härtung mit Quecksilberdampflampen. Diese Lampen sind energieintensiv und erzeugen erhebliche Mengen an Infrarotstrahlung, was zu einer erhöhten Wärmeentwicklung auf dem Substrat führen kann. Dies schränkt die Anwendung auf wärmeempfindlichen Materialien ein und erfordert oft aufwendige Kühlsysteme. Zudem ist die Lebensdauer dieser Lampen begrenzt und ihre Entsorgung stellt eine ökologische Herausforderung dar.

Die Einführung von UV-LED-Härtungssystemen markiert einen Wendepunkt. LEDs (Light Emitting Diodes) emittieren Licht in einem sehr schmalen Wellenlängenspektrum, das präzise auf die Absorptionsspektren der UV-härtenden Tinten, Lacke und Klebstoffe abgestimmt ist. Dies ermöglicht eine hocheffiziente Energieübertragung und somit eine schnellere und gleichmäßigere Aushärtung. Der geringe Infrarotanteil reduziert die Wärmeentwicklung drastisch. Das ist ein entscheidender Vorteil, besonders bei der Verarbeitung von dünnen Folien und empfindlichen Papieren im Schmalbahndruck.

UV-LED-Härtung im Schmalbahndruck: Vorteile und Anwendungsbereiche

Der Schmalbahndruck, der primär für die Herstellung von Etiketten und flexiblen Verpackungen mit Breiten von wenigen Zentimetern bis zu etwa 30-35 cm eingesetzt wird, profitiert in besonderem Maße von den Vorteilen der UV-LED-Technologie.

  • Energieeffizienz und Kosteneinsparungen: UV-LED-Systeme verbrauchen deutlich weniger Strom als herkömmliche Quecksilberdampflampen. Sie erreichen ihre volle Leistung sofort nach dem Einschalten und benötigen keine lange Aufwärmzeit. Im Standby-Modus verbrauchen sie nahezu keine Energie. Dies führt zu spürbaren Einsparungen bei den Betriebskosten.
  • Längere Lebensdauer und geringere Wartung: LEDs haben eine außergewöhnlich lange Lebensdauer, oft im Bereich von 20.000 bis 50.000 Betriebsstunden oder mehr. Dies reduziert die Häufigkeit von Lampenwechseln und die damit verbundenen Stillstandszeiten und Kosten. Auch die Wartung ist unkomplizierter, da es keine ausfallanfälligen Komponenten wie Vorschaltgeräte im herkömmlichen Sinne gibt.
  • Umweltfreundlichkeit: Der geringere Energieverbrauch trägt zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks bei. Da keine Quecksilberbestandteile vorhanden sind, ist die Entsorgung einfacher und umweltschonender.
  • Breitere Materialvielfalt: Die geringe Wärmeentwicklung ermöglicht den Druck auf einer größeren Palette von Substraten, einschließlich hitzeempfindlicher Kunststoffe, Folien und dünner Papiere, ohne dass es zu Verformungen oder Beschädigungen kommt.
  • Höhere Druckgeschwindigkeiten: Die effiziente und gezielte Energieübertragung der UV-LEDs ermöglicht oft höhere Druckgeschwindigkeiten. Dies steigert die Produktivität und ermöglicht kürzere Lieferzeiten für Etiketten und Verpackungen.
  • Kompaktere Bauweise: UV-LED-Härtungseinheiten sind in der Regel kompakter als ihre Pendants mit Quecksilberdampflampen. Dies erleichtert die Integration in bestehende Druckmaschinen oder den Aufbau neuer, kompakterer Drucksysteme.

UV-LEDs in verschiedenen Druckverfahren im Schmalbahnbereich

Die UV-LED-Härtung findet Anwendung in verschiedenen Druckverfahren, die für den Schmalbahndruck relevant sind:

1. Flexodruck (Flexografie):
Der Flexodruck ist eines der wichtigsten Verfahren für den Etiketten- und Verpackungsdruck. UV-härtende Tinten und Lacke sind hier weit verbreitet. UV-LEDs ermöglichen eine schnelle Aushärtung, was besonders bei hohen Geschwindigkeiten und dem Druck auf nicht-saugenden Materialien wie Folien von Vorteil ist. Die präzise Wellenlänge der LEDs kann optimal auf die verwendeten UV-Tinten abgestimmt werden, um eine vollständige Polymerisation und damit optimale Druckqualität und Beständigkeit zu gewährleisten. Die Möglichkeit, mit geringer Wärmeentwicklung zu arbeiten, ist bei dünnen Folien, die im Verpackungsbereich oft zum Einsatz kommen, essenziell.

2. Offsetdruck (Flachdruck):
Auch im Schmalbahn-Offsetdruck gewinnt die UV-LED-Härtung an Bedeutung. Traditionell wurden hier oft UV-Farben mit Quecksilberlampen getrocknet. Die Umstellung auf UV-LEDs bietet die gleichen Vorteile hinsichtlich Energieeffizienz, Lebensdauer und Wärmeentwicklung. Dies erweitert das Spektrum der einsetzbaren Substrate und ermöglicht den Druck auf Folien und anderen Kunststoffen, die im Etikettierungsbereich sehr gefragt sind. Die Aushärtung erfolgt unmittelbar nach dem Druck, was eine sofortige Weiterverarbeitung ohne Trocknungszeiten ermöglicht.

3. Digitaldruck:
Im UV-Inkjet-Digitaldruck für Etiketten und Verpackungen sind UV-LEDs die Standard-Härtungstechnologie. Hier ist die schnelle Aushärtung der Tropfen unmittelbar nach dem Aufbringen auf das Substrat unerlässlich, um ein Verlaufen der Farben zu verhindern und scharfe Druckergebnisse zu erzielen. Die Kompaktheit der UV-LED-Köpfe erlaubt deren einfache Integration in die Druckköpfe des Inkjet-Systems. Die Abstimmung der Wellenlänge auf spezielle Inkjet-Tinten ist hier von höchster Bedeutung für die Performance.

Die Bedeutung der Tinten- und Lackformulierung für die UV-LED-Härtung

Der Erfolg der UV-LED-Härtung steht und fällt mit der passenden Formulierung der UV-härtenden Materialien. Tinten, Lacke und Klebstoffe müssen spezifisch für die Wellenlängenbereiche der eingesetzten UV-LEDs (typischerweise im UVA-Bereich, z.B. 365 nm, 395 nm, 405 nm) entwickelt werden.

  • Photoinitiatoren: Diese Moleküle sind das Herzstück der UV-härtenden Systeme. Sie absorbieren das UV-Licht und zerfallen in freie Radikale oder Kationen, die dann die Polymerisationsreaktion auslösen. Die Wahl der Photoinitiatoren ist entscheidend, um eine effiziente Härtung mit der spezifischen Wellenlänge der LEDs zu gewährleisten.
  • Monomere und Oligomere: Dies sind die Bausteine, die unter UV-Einwirkung miteinander vernetzen und das feste Polymer bilden. Die Auswahl beeinflusst die Eigenschaften des ausgehärteten Materials wie Härte, Flexibilität, Kratzfestigkeit und Chemikalienbeständigkeit.
  • Pigmente und Additive: Auch diese Komponenten können die Lichthärtung beeinflussen. Dunkle Pigmente können beispielsweise UV-Licht absorbieren, was zu einer geringeren Eindringtiefe und potenziell unvollständiger Härtung führt. Spezielle Formulierungen sind notwendig, um diese Effekte zu minimieren.

Die Hersteller von UV-Tinten und -Lacke haben die Entwicklung der UV-LED-Technologie maßgeblich vorangetrieben, indem sie Produkte entwickelt haben, die speziell auf die Vorteile und Anforderungen von LED-Systemen zugeschnitten sind. Dies ermöglicht es Druckereien, das volle Potenzial der Technologie auszuschöpfen.

Zukunftsausblick und Herausforderungen

Die UV-LED-Härtung wird sich im Schmalbahndruck weiter etablieren. Die Technologie entwickelt sich rasant weiter, mit neuen Wellenlängenbereichen und Leistungsstufen, die noch schnellere Aushärtungsgeschwindigkeiten und eine noch breitere Anwendungspalette ermöglichen. Insbesondere die Kombination mit energieeffizienten Druckmaschinen und nachhaltigen Materialien wird die Bedeutung der UV-LED-Härtung weiter stärken.

Eine Herausforderung bleibt die initial höhere Investition in UV-LED-Härtungssysteme im Vergleich zu herkömmlichen UV-Lampen. Langfristig amortisiert sich diese Investition jedoch durch die erheblichen Einsparungen bei Energie, Wartung und Materialverbrauch. Auch die Kompatibilität von älteren Druckfarben und -lacken mit neuen LED-Systemen muss berücksichtigt werden, was oft die Umstellung auf speziell entwickelte UV-LED-Formulierungen erfordert.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die UV-LED-Härtungstechnologie eine Schlüsselkomponente für die moderne und effiziente Produktion im Schmalbahnsegment darstellt. Sie ermöglicht nicht nur qualitative Verbesserungen und Prozessoptimierungen im Flexo- und Offsetdruck, sondern auch in der digitalen Druckproduktion. Ihre Vorteile in Bezug auf Energieeffizienz, Umweltverträglichkeit und Flexibilität machen sie zu einer unverzichtbaren Technologie für zukunftsorientierte Druckereien.

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